Auszeichnung für Engagement in der grünen Stadtentwicklung
Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. (VGL NRW) hat André Kuper, Präsident des Landtags NRW, mit der Ernst-Schröder-Medaille ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Schloss Corvey statt, im Anschluss an die Eröffnungsfeier der Landesgartenschau Höxter. Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, würdigte in ihrer Laudatio Kupers Engagement für eine grüne Stadtentwicklung.
Frank Benning, Vizepräsident des VGL NRW, überreichte die Urkunde. Darin heißt es:
Mit der Verleihung der Ernst-Schröder-Medaille würdigt der nordrhein-westfälische Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau den persönlichen Einsatz und die verdienstvollen Tätigkeiten von Herrn Landtagspräsidenten André Kuper MdL für den gesamten Berufsstand und spricht höchsten Dank und größte Anerkennung aus.
Benning begründete die Entscheidung des Verbandes damit, dass André Kuper sich in seiner Zeit als Bürgermeister der Stadt Rietberg, als Landtagsabgeordneter und seit 2017 als Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen überragende Verdienste für die Branche erworben habe.
Engagement für die grüne Branche
Die Beziehung zwischen André Kuper und dem VGL NRW ist durch eine langjährige Zusammenarbeit und konstruktive Gespräche geprägt. Benning betonte, dass Kuper ein gern gesehener Redner und Gast bei Veranstaltungen des Verbandes sei und stets ein offenes Ohr für die Belange der Landschaftsgärtner habe.
Ministerin Silke Gorißen hob in ihrer Laudatio hervor:
André Kuper ist seit jeher in seinen Ämtern und Funktionen ein Unterstützer und Wegbegleiter des Garten- und Landschaftsbaus in Nordrhein-Westfalen. So hat André Kuper als Bürgermeister im Jahr 2008 die damalige Landesgartenschau nach Rietberg geholt, nachdem die Stadt unter seiner Ägide schon im Jahr 2006 die Goldmedaille im bundesweiten Wettbewerb ‚Unsere Stadt blüht auf‘ gewann. Als Abgeordneter und Präsident des Landtags NRW setzt André Kuper sein Engagement für Gärten und Parks in unseren Städten und Gemeinden fort, um so die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und das ökologische Klima vor Ort zu erhöhen. Seine Tür ist immer offen für Ideen und mehr Dialog zur Verbesserung des Stadtbildes zum Beispiel durch blühende Gärten, Fassadenbegrünung oder moderne Freizeitplätze. Es freut mich daher von Herzen und es ist mir eine Ehre, Landtagspräsident André Kuper die renommierte Ernst-Schröder-Medaille für seinen langjährigen Einsatz für ein besseres Leben und Wohnen in Nordrhein-Westfalen zu überreichen.
Kuper bedankte sich für die Auszeichnung und äußerte:
Für etwas geehrt zu werden, das einem nicht nur Bürde ist, sondern Herzensanliegen, das ist schon ein schönes Gefühl. Wenn man selber, wie ich zu meiner Zeit als Bürgermeister in Rietberg als Initiator und Gesamtprojektleiter mit der Landesgartenschau 2008 einen bleibenden Beitrag zu diesem Thema setzen konnte, dann erfüllt mich das mit tiefer Dankbarkeit. Wenn dann der Berufszweig der Garten- und Landschaftsbaubetriebe in unserem Land dazu selber noch ein blühender ist, ein nennenswerter und erfolgreicher, ein Berufszweig mit Zukunft angesichts der Herausforderungen im Blick auf Klimaveränderung und Landschaftsplanung – dann verdient auch das betont zu werden. Die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens verdankt ihre Schönheit auch und vielfach insbesondere den Ideen der Landschaftsarchitekten und Gartenbauer. Ich danke dem Verband für die Verleihung der Ernst Schröder Medaille und für das damit ausgedrückte Vertrauen!
Hintergrund der Ernst-Schröder-Medaille
Die Ernst-Schröder-Medaille wurde 1975 ins Leben gerufen, um Unterstützer und Förderer des Verbandes und der Branche zu ehren. Namensgeber ist der deutsche Gartenarchitekt und Politiker Ernst Schröder, der sich ehrenamtlich engagierte. Mit dieser Medaille zeichnet der Landesverband Persönlichkeiten aus, die sich besondere Verdienste um den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau erworben haben. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderem Carina Gödecke, ehemalige Präsidentin des Landtags NRW, Eckhard Uhlenberg, ebenfalls ehemaliger Landtagspräsident, und der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau.

