Kontinuierliche Weiterentwicklung und hohe Standards
Staudengärtnereien, die sich am Qualitätszeichen Stauden des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) beteiligen, zeigen eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Dies geht aus den Ergebnissen der jüngsten Prüfung hervor. Ein Betrieb erhielt beispielsweise für seine Pflanzenschutzmittellagerung und -dokumentation die Bestbewertung „ausgezeichneter Standard“. Dieses hohe Niveau wurde in diesem Jahr in den meisten Betrieben erreicht, wie Klaus-Peter Manig, einer der berufsständischen Prüfer, berichtet.
Der Wettbewerb unter Kollegen und das Streben nach Weiterentwicklung fördern die über 40 Betriebe im Bund deutscher Staudengärtner (BdS), die dieses Qualitätszeichen führen. Gerhard Sorg, Offizialprüfer vom Landwirtschaftsamt Karlsruhe, stellt in den Endverkaufsbetrieben wiederholt Verbesserungen fest. Er hebt einen Betrieb hervor, dessen Endverkaufsanlage durch ansprechende und stilvolle Gestaltung sowie inspirierende Gartenbilder für Kunden überzeugt.
Ebenso beeindruckt zeigten sich die Prüfer von konsequent durchstrukturierten, auf den Großhandel ausgerichteten Betrieben sowie von Anlagen mit umfangreichem Mutterpflanzenbestand. Alle zwölf zur Prüfung gelisteten Betriebe wurden anerkannt. In den 16 Kategorien wurden dreimal Mutterpflanzenquartiere mit dem Merkmal „Ausgezeichneter Standard“ bewertet. Auch in den drei Kategorien zum Thema Pflanzenschutz sowie bei den Verkaufsbeständen und der Etikettierung wurden herausragende Beispiele festgestellt.
Ausgezeichnete Betriebe 2013
Folgende Betriebe wurden 2013 mit dem Qualitätszeichen Stauden des ZVG ausgezeichnet:
- Bamberger Staudengarten Strobler, Bamberg
- Floragarten Weinreich, Wolmirstedt
- Foerster Stauden GmbH, Potsdam
- Lux Staudenkulturen, Pirna
- Spezialbetrieb für Winterharte Zierpflanzen, Stübler, Moritzburg
- Stauden Panitz, Rottenburg
- Staudengärtnerei Poltermann, Erfurt
- Staudengärtnerei Augustin, Effeltrich
- Staudengärtnerei Manig, Uebigau
- Stauden-Ihm, Diera-Zehren
- Staudenkulturen Doris Ehrhardt & Stefan Ort, Weisendorf
- Erstanerkennung: Karsten Klimke Staudenkulturen, Trebbin