Einblicke in das Gartenschaugelände und seine Gestaltung
Rund 40 Teilnehmer beider Verbände wurden von bdla Bayern-Geschäftsführerin Ursela Schwertl begrüßt. Eva Linder, Geschäftsführerin der Natur in Pfaffenhofen a. d. Ilm 2017 GmbH, und Maximilian Heyland, verantwortlich für das Ausstellungswesen, führten die Gruppe über das 8,5 Hektar große Gartenschaugelände. Das Gelände ist in vier Bereiche unterteilt.
Auf dem Festplatz befanden sich temporäre Ausstellungsflächen, darunter die Gartendetails der Landschaftsgärtner. Der Sport- und Freizeitpark integrierte verschiedene Sportanlagen. Ein zentrales Element der Gartenschau war der Bürgerpark, eine umgestaltete Fläche, die zuvor als Standort des städtischen Bauhofes und Parkplatz diente. Diese Grünfläche ist nun auch für kulturelle Veranstaltungen nutzbar. Durch die Integration eines Wehrs und eines Überlaufgrabens in die Parkanlage wurde der notwendige Hochwasserschutz realisiert. Die Planung des Gartenschaugeländes erfolgte durch das Berliner Büro hutterreimann Landschaftsarchitektur.
Bedeutung der Gartenschauen und Verbandszusammenarbeit
Im Anschluss an die Führung fand der Sommerempfang inmitten der landschaftsgärtnerischen Gartendetails statt.
Dietmar Narr, Mitglied im Vorstand des bdla Bayern, zeigte sich hocherfreut über die gelungene Gestaltung des Gartenschaugeländes. Er dankte der Landesgartenschaugesellschaft für ihre hervorragende Arbeit in den letzten Jahren. So dienen die Gartenschauen als wichtige Impulsgeber für die Grünentwicklung einer Stadt und sind zugleich Vorbilder für andere Städte und Kommunen. Darüber hinaus begrüßte es das Vorstandsmitglied, dass mit diesem Empfang eine gemeinsame Plattform für den Austausch der beiden Fachdisziplinen geschaffen wurde und wünschte sich für die Zukunft noch weitere gemeinsame Aktivitäten der beiden Verbände.
VGL Bayern-Vizepräsident Norbert Stöppel dankte den ausstellenden Mitgliedsbetrieben für ihr Engagement. Er hob hervor, dass die Themengärten die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Garten- und Landschaftsbaus demonstrierten und als Aushängeschild für die Branche dienten. Stöppel betonte zudem den Einsatz für mehr Stadtgrün. Er verwies auf die Zusammenarbeit zwischen dem bdla und dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. auf Bundesebene, die sich im verbändeübergreifenden Forderungskatalog zum Weißbuch „Stadtgrün“ zeigte. Diese Zusammenarbeit sollte auch auf Länderebene verstärkt werden.
Der Abend klang bei Gesprächen aus.


