Höchste Auszeichnung für Staudenqualität auf der Bundesgartenschau
Das Unternehmen Stauden Becker aus Dinslaken wurde auf der Bundesgartenschau in Heilbronn mit dem Staatsehrenpreis in Gold in der Kategorie Stauden ausgezeichnet. Diese Ehrung stellt die höchste Auszeichnung dar, die ein Unternehmen auf einer Gartenschau erhalten kann.
Die Pflanzen des Gartenbaubetriebes waren über die gesamte Dauer der 173-tägigen Bundesgartenschau präsent. Sie bereicherten zahlreiche Themengärten auf dem gesamten Gelände sowie vier Hallenschauen. Während dieser Zeit wurden die Pflanzen kontinuierlich im Rahmen des gärtnerischen Wettbewerbs bewertet.
Stauden Becker trug mit seinen Pflanzen zu einer Vielzahl von Themengärten bei, darunter der Bienengarten, Insektengarten, Trockenkünstler, Rosenbegleiter, Blattschmuckpflanzen und der Schattengarten. Die Qualität der Stauden aus Dinslaken wurde mehrfach und zu verschiedenen Saisonzeiten von einer Fachjury beurteilt. Im Laufe der Zeit erhielt das Unternehmen zahlreiche Einzelmedaillen sowie zwei „Große Goldmedaillen“.
Die Staatsehrenpreise in Gold, Silber und Bronze wurden in 16 Kategorien an jene Betriebe vergeben, die über alle Wettbewerbe hinweg die höchste Punktzahl erreichten.
Engagement und zukünftige Beteiligung an der BUGA
Martin Becker nahm den Staatsehrenpreis in Gold von Dr. Thomas Schmidt, Ministerialrat Referat Garten- und Landschaftsbau im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, entgegen. Zu den Gratulanten gehörten zudem Hartmut Weimann, Vizepräsident des Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), und die Deutsche Blumenfee 2019, Annika Stroers.
Es ist eine besondere Ehre. So einen Preis gewinnt man ja nicht alle Tage.
Stauden Becker hat bereits sieben Mal an Bundesgartenschauen teilgenommen, beginnend im Jahr 2007. Das Unternehmen wird auch bei der nächsten Bundesgartenschau 2021 in Erfurt vertreten sein. Die ersten Stauden für dieses Ereignis sollen bereits in wenigen Wochen ausgeliefert werden.
Rüdiger Eckhardt, Leiter der gärtnerischen Wettbewerbe, hob das Engagement der Gärtner auf der BUGA hervor, insbesondere angesichts der Herausforderungen durch Sommertage mit Temperaturen von bis zu 40 Grad Hitze. Besondere Herausforderungen bestanden laut Eckhardt in der Pflege, der Verwendung von torffreien Substraten und der Logistik.
Die Ehrenpreise wurden unter anderem für Leistungen in den Bereichen Frühjahrsblüher, Sommerblumen, Zwiebeln, Knollen, Dahlien und Iris im Freilandwettbewerb vergeben. Weitere prämierte Bereiche umfassten Grabbepflanzung, Neuheiten, Grünpflanzen, Topfpflanzen, Schnittblumen, Gehölze, Obst, Gemüse, Floristik, Standgestaltung und Stauden.
