Branchenverbände

Stabilisierung der Gartenbauwissenschaften an den Universitäten

Ein Ergebnisworkshop zum HortInnova-Projekt in Berlin fokussierte auf die Entwicklung einer Forschungsstrategie für den Gartenbau. Akteure aus Wissenschaft und Praxis definierten fünf strategische Forschungsfelder, um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern. Das BMEL initiierte das Projekt, unterstützt vom ZVG, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Ergebnisworkshop HortInnova: Strategien für die Zukunft des Gartenbaus

Die Entwicklung einer Forschungsstrategie für den Gartenbau stand im Mittelpunkt des Ergebnisworkshops zur Forschungsstrategie für Innovationen im Gartenbau – HortInnova. Akteure aus Gartenbau und Gartenbauwissenschaften trafen sich hierzu am 4. und 5. April 2017 an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiierte das HortInnova-Projekt im November 2015, um die Gartenbaubranche langfristig zukunftssicher und wettbewerbsfähig zu gestalten. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) unterstützte diese Initiative und war von Beginn an in allen Gremien des Projektes vertreten.

Im Rahmen des Projekts definierten Stakeholder aus gärtnerischen Wertschöpfungsketten gemeinsam fünf strategische Forschungsfelder, die für die Zukunftsfähigkeit des deutschen Gartenbaus als entscheidend erachtet wurden. Diese umfassten:

  • die Erhöhung der Wertschöpfung des Gartenbausektors,
  • innovative Pflanzenschutz- und Züchtungsstrategien,
  • die Anpassung gartenbaulicher Produktionssysteme,
  • Nachhaltigkeit und Unternehmensführung in gartenbaulichen Wertschöpfungsketten,
  • sowie den urbanen Gartenbau.
„Nach Beendigung des Projektes wünschen wir uns als Berufsstand, dass die Ergebnisse seitens BMEL in standortübergreifende Forschungsfragen münden, die von der Wissenschaft beantwortet und in die Praxis zeitnah übertragen werden können“, resümierte der ZVG-Vizepräsident Hartmut Weimann.

06.04.2017

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