Vielfältige Bewerberlandschaft für die Landesgartenschau 2028
Acht Städte und interkommunale Gemeinschaften aus Thüringen haben fristgerecht ihr Interesse an der Ausrichtung der Thüringer Landesgartenschau 2028 bekundet. Die Bewerbungsfrist endete am 31. Dezember.
Als Einzelstädte bewerben sich Altenburg, Arnstadt, Bad Frankenhausen und Hildburghausen. Daneben gibt es vier gemeinsame Bewerbungen: Bad Salzungen und Bad Liebenstein treten als Duo an. Pößneck, Neustadt und Triptis bilden eine Dreiergemeinschaft. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Entwicklung Oberzentrum Südthüringen“ umfasst die Städte Suhl, Zella-Mehlis, Schleusingen und Oberhof. Der Zweckverband „Allianz Thüringer Becken“ bewirbt sich mit Sömmerda, Buttstädt, Kindelbrück, Rastenberg und Straußfurt.
Bedeutung für die Regionalentwicklung
Die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen-Thüringen sieht in der hohen Resonanz ein Zeichen dafür, dass die Kommunen die positiven Effekte von Landesgartenschauen anerkennen. Diese umfassen ökologische, städtebauliche, touristische und wirtschaftliche Auswirkungen für die jeweilige Kommune und ihr Umland.
Insbesondere für Mittelzentren zeigt sich die Gartenschau als Turbo für die Regionalentwicklung und stärkt damit auch den umliegenden ländlichen Raum.
Die Bedeutung von gepflegten Parks und Grünflächen im urbanen Raum sei, so die Verantwortlichen, durch die Erfahrungen der Covid-19-Pandemie noch deutlicher geworden.
Nächste Schritte im Bewerbungsverfahren
Im weiteren Verlauf des Bewerbungsverfahrens müssen die interessierten Städte und Gemeinden bis zum 31. Oktober 2021 eine Machbarkeitsstudie vorlegen. Auf Grundlage dieser Studien wird die Thüringer Landesregierung über die Vergabe der Landesgartenschau 2028 entscheiden.
Die letzte Thüringer Landesgartenschau fand 2017 in Apolda statt. Die nächste Ausrichtung im Jahr 2024 ist Leinefelde-Worbis zugewiesen.