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Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe stiegen im September 2021 um 1,3 Prozent

Im September 2021 verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland einen realen Auftragseingang, der saison- und kalenderbereinigt um 1,3 Prozent über dem Vormonat lag. Besonders der Maschinenbau und die Kraftwagenherstellung trugen zu diesem Anstieg bei.

Details zur Entwicklung in einzelnen Branchen und nach Auftragsherkunft

Besonders deutlich stiegen die Auftragseingänge im Maschinenbau mit einem Plus von 12,2 Prozent, was auf umfangreiche Großaufträge zurückzuführen ist. Auch bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen gab es einen Anstieg von 9,6 Prozent, nachdem diese Sparte im August 2021 noch einen Rückgang von 12,6 Prozent verzeichnete.

Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor den ersten Corona-Einschränkungen in Deutschland, lagen die Auftragseingänge im September 2021 saison- und kalenderbereinigt um 8,6 Prozent höher. Gegenüber dem Vorjahresmonat September 2020 ergab sich kalenderbereinigt ein Plus von 9,7 Prozent.

Die Aufträge aus dem Inland sanken im September 2021 um 5,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Demgegenüber erhöhten sich die Auslandsaufträge um 6,3 Prozent. Innerhalb der Auslandsaufträge nahmen die Bestellungen aus der Eurozone um 7,3 Prozent ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen hingegen um 14,9 Prozent, maßgeblich beeinflusst durch Großaufträge im Maschinenbau. Ohne diese Großaufträge betrug der Anstieg 6,7 Prozent.

Auftragseingänge nach Güterarten und Umsatzentwicklung im Überblick

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern verzeichnete der Auftragseingang im September 2021 einen Rückgang von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Hersteller von Investitionsgütern hingegen konnten einen Anstieg von 3,9 Prozent verbuchen. Im Bereich der Konsumgüter fielen die Aufträge um 1,7 Prozent.

Für August 2021 wurde der Rückgang gegenüber Juli 2021 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse auf 8,8 Prozent korrigiert (vorläufiger Wert: -7,7 Prozent). Die Abweichung zum vorläufigen Ergebnis resultierte aus Nachmeldungen von Großaufträgen im Bereich des sonstigen Fahrzeugbaus.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag im September 2021 saison- und kalenderbereinigt 0,3 Prozent niedriger als im August 2021. Damit unterschreitet er das Vorjahresniveau kalenderbereinigt um 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020 war der Umsatz im September 2021 saison- und kalenderbereinigt um 10,4 Prozent niedriger. Für August 2021 ergab sich nach der Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Umsatzrückgang von 5,8 Prozent gegenüber Juli 2021 (vorläufiger Wert: -5,9 Prozent).

04.11.2021

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