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Volkswagen Nutzfahrzeuge stärkt Produktion mit neuem Werk in Polen

Volkswagen Nutzfahrzeuge baut in Polen ein neues Werk für den Crafter. In Września entstehen moderne Produktionskapazitäten für bis zu 100.000 Fahrzeuge jährlich sowie bis zu 3.000 neue Arbeitsplätze.

Neues Crafter-Werk in Polen stärkt Produktion und schafft tausende Jobs

Mit der Grundsteinlegung für ein neues Werk in Września bei Poznań baut Volkswagen Nutzfahrzeuge seine Produktionskapazitäten in Europa gezielt aus. Künftig wird dort das Nachfolgemodell des Volkswagen Crafter gefertigt. Das Projekt unterstreicht die strategische Bedeutung Polens als wachsender Industriestandort für Nutzfahrzeuge.

Zur feierlichen Zeremonie kamen Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen, darunter hochrangige Mitglieder des Volkswagen Konzerns sowie der polnischen Regierung. Mehr als 200 Gäste begleiteten den symbolischen Baustart, bei dem eine Zeitkapsel mit der Gründungsurkunde im Fundament eingelassen wurde.

Produktionsstart und Kapazitäten geplant

Das neue Werk entsteht rund 50 Kilometer östlich von Poznań auf einem 220 Hektar großen Gelände. Die Fläche entspricht mehr als 300 Fußballfeldern und bietet Raum für moderne Fertigungsstrukturen. Geplant sind unter anderem eine Lackiererei, Hallen für Karosseriebau und Montage sowie umfangreiche Logistikflächen inklusive Lieferantenpark.

Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2016 sollen die ersten Fahrzeuge vom Band laufen. Die jährliche Produktionskapazität ist auf bis zu 100.000 Einheiten ausgelegt. Mit dem neuen Standort erweitert Volkswagen seine bestehende Fertigung in Polen und schafft zusätzliche Kapazitäten für den europäischen und internationalen Markt.

Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung

Mit dem Aufbau des Werks entstehen bis zu 3.000 neue Arbeitsplätze direkt am Standort. Darüber hinaus wird mit zusätzlichen Beschäftigungseffekten bei Zulieferern gerechnet. Bereits heute liegt der Anteil von Komponenten aus polnischer Produktion für das Werk in Poznań bei über 40 Prozent.

Die Gesamtbelegschaft des Volkswagen Konzerns in Polen soll durch die Investition perspektivisch auf mehr als 16.000 Beschäftigte anwachsen. Damit gewinnt der Standort weiter an Bedeutung innerhalb des internationalen Produktionsnetzwerks.

Standortvorteile für Produktion und Logistik

Die Nähe zur bestehenden Fabrik in Poznań bringt klare Vorteile für Produktion, Logistik und Personalgewinnung. Die Region bietet geeignete infrastrukturelle Voraussetzungen sowie Zugang zu qualifizierten Fachkräften. Diese Faktoren spielen eine zentrale Rolle für die effiziente Umsetzung der Produktionsstrategie.

„Września bietet uns optimale wirtschaftliche, infrastrukturelle und arbeitsmarktpolitische Bedingungen. Der Bau der Fabrik in Biełężyce bei Września ist ein wichtiges Element der Umsetzung der strategischen und globalen Ziele der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge“

Auch politisch wird die Investition als positives Signal gewertet. Die Ansiedlung unterstreicht die Attraktivität Polens für industrielle Großprojekte und stärkt langfristig die regionale Wirtschaft.

„Die Ansiedlung des Volkswagen Vorhabens in Polen ist ein Beweis dafür, dass Polen nach wie vor ein attraktiver Standort für Investitionen ist. Die heutige Grundsteinlegung ist auch der Beginn, so hoffe ich, einer langjährigen Perspektive für lokale Unternehmen, die Dienstleistungen auf hohem Niveau erbringen können“

Mit dem neuen Werk entsteht neben dem bestehenden Standort Poznań-Antoninek eine zweite tragende Säule für Volkswagen Nutzfahrzeuge in Polen. Bereits heute werden dort Modelle wie der Volkswagen Caddy und der Volkswagen Transporter für internationale Märkte produziert.

14.11.2014

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