ZVG-Präsident Mertz zur Lage des Gartenbaus
Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), hat dem Gartenbau die volle Unterstützung für die Proteste der Landwirtschaft gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung zugesichert. Im Rahmen des erweiterten ZVG-Präsidiums am 18. Januar 2024 beleuchtete er die Auswirkungen dieser Pläne auf den Freiland-Gartenbau und wies auf die zusätzlichen Belastungen hin, denen die Branche ausgesetzt ist.
Mertz betonte, dass es nicht allein um einzelne Maßnahmen gehe, sondern um die kurzfristige Entscheidungsfindung sowie die Kumulation von Eingriffen und Auflagen. Diese Entwicklungen würden von einer medialen Debatte begleitet, die den Betrieben und ihren Leistungen die notwendige Wertschätzung entziehe.
Für den Gartenbau bedeuten kostentreibende Auflagen und bürokratische Hemmnisse eine erhebliche Belastung für die gärtnerischen Unternehmer. Sie behindern die betriebliche Entwicklung und können sogar Existenzen bedrohen.
Keine Berücksichtigung findet, für welche wichtigen Produkte wir stehen. Wir produzieren Pflanzen, Gehölze, Stauden, Obst, Gemüse – wir tragen damit nicht nur zur gesunden Ernährung bei. Wir gestalten Lebensräume und Landschaften. Wir tragen zum Insektenschutz und zur Biodiversität bei.
In den nachfolgenden Vorträgen der ZVG-Experten wurde dargelegt, wie die politischen Anforderungen an die gärtnerischen Unternehmen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind. Dies betrifft unter anderem Bereiche wie Nachhaltigkeit, CO2-Einsparungen und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Die Bandbreite der vom ZVG bearbeiteten Themen ist dabei sehr groß.
Gleichzeitig wurde aufgezeigt, welche politischen Stellschrauben im vergangenen Jahr bewegt wurden und welche Erfolge für die gärtnerischen Unternehmen erzielt werden konnten.

