Unzufriedenheit der Länder mit Agrar-Einsparungen
Die Verschiebung der Beratungen zum Haushaltsfinanzierungsgesetz im Bundesrat deutet nach Einschätzung des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) auf eine Unzufriedenheit der Länder mit den geplanten Einsparungen im Agrarbereich hin. Bertram Fleischer, Generalsekretär des ZVG, kommentierte die aktuelle Entwicklung und betonte die Notwendigkeit einer grundlegenden Neuausrichtung der Bundespolitik.
Der ZVG hatte im Rahmen der jüngsten Landwirtschaftsproteste sowie bei zahlreichen politischen Gesprächen während der Grünen Woche wiederholt darauf hingewiesen, dass die Diskussion über Agrardiesel und Kfz-Steuer lediglich einen Teil der Problematik darstellt. Der Verband fordert eine umfassende Betrachtung der Situation im Agrarsektor.
"Auch die Länder scheinen nicht glücklich mit dem Haushaltsbeschluss des Bundestages zu den geplanten Einsparungen im Agrarbereich zu sein. Der Zentralverband Gartenbau hat im Rahmen der Landwirtschaftsproteste, aber auch in vielen Politikgesprächen auf der Grünen Woche deutlich gemacht, dass es um mehr als Agrardiesel und KfZ-Steuer geht. Der deutsche Gartenbau erwartet jetzt von der Bundespolitik eine ehrliche Bestandsaufnahme und ein Gegensteuern auf ganzer Breite."
Der deutsche Gartenbau erwartet von der Bundespolitik eine ehrliche Bestandsaufnahme der aktuellen Lage und ein umfassendes Gegensteuern, um die Herausforderungen des Sektors ganzheitlich anzugehen.
