Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Senat von Berlin beruft vier neue Vorstandsmitglieder in die öffentlich-rechtliche Landesstiftung. Die Stiftung Naturschutz Berlin - u.a. Organisatorin des Langen Tags der StadtNatur, und bundesweit zweitgrößter Träger des Freiwilligen Ökologischen Jahres - erhält eine neue Führungsspitze. Diese besteht aus Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Naturschutz.

Stiftung Naturschutz Berlin

Die neuen Vorstandmitglieder sind Reinhard Dalchow, Pfarrer und Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz i.R., Sylke Freudenthal, Geschäftsführerin Veolia Stiftung, Dr. Sylvia Ortmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) sowie Michael Spielmann, Geschäftsführer Deutsche Umwelthilfe (DUH).

In seiner konstituierenden Sitzung wählte der Vorstand Reinhard Dalchow zu seinem Vorsitzenden und Sylke Freudenthal zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig.

"Wir übernehmen die Verantwortung für eine sehr agile, organisatorisch und konzeptionell starke Einrichtung, die dem Naturschutz in Berlin immer wieder neue Impulse gibt", so Reinhard Dalchow, der neue Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Berlin. "Die Aufgabe dieses Vorstandes wird es sein, die Stärken der Stiftung weiter auszubauen und insbesondere sie finanziell so weit zu stärken, dass sie ihren Aufgaben auch zukünftig gerecht werden kann."

Die gemeinnützige und öffentlich-rechtliche Stiftung ist eine von 15 Landesumweltstiftungen in Deutschland. Sie wurde 1981 gegründet und fördert materiell und ideell Projekte des Natur- und Umweltschutzes in Berlin. Bisher wurden weit über 1.000 Naturschutzprojekte durch eine Förderung ermöglicht. Zudem ist die Stiftung operativ tätig. Zu ihren Eigenprojekten gehören u.a. das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), der Lange Tag der StadtNatur und der Berliner Umweltkalender. Zusammensetzung und Aufgaben des Vorstandes sind im Gesetz über die Stiftung Naturschutz Berlin geregelt.

 

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