Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Der Hochwasserschutz in Bayern geht mit großen Schritten voran. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf gesterm im Achental. “Beim Hochwasserschutz stehen die Menschen im Mittelpunkt. Zu ihrem Schutz verstärken wir bestehende Deiche wo nötig und geben den Flüssen wieder mehr Raum wo möglich. Gemeinsam machen wir Bayern hochwassersicher“, so Scharf.

Von den nun beginnenden Baumaßnahmen im Achental profitieren die Menschen in den Gemeinden Marquartstein, Staudach-Egerndach, Grassau und Übersee. Dabei werden insgesamt 4,4 Kilometer Deiche mit Innendichtungen in Form von Spundwänden verstärkt. Scharf: "Durch die Maßnahme werden die Deiche im Achental wirkungsvoll verstärkt. Die neuen Innendichtungen sind wie eine Lebensversicherung für die Deiche. Die knapp 5 Millionen Euro sind sehr gut investiert und kommen den Menschen in der Region direkt zu Gute."

Die Tiroler Achen gilt aufgrund ihrer voralpinen Lage als besonders hochwassergefährdet. Beim Juni-Hochwasser 2013 kam es bei Almau und südlich der Autobahn 8 zu zwei Deichbrüchen. Diese und andere Schäden wurden im Rahmen des Soforthilfeprogramms für rund 2,6 Millionen Euro repariert und Deiche entsprechend verstärkt. Seit dem Juni-Hochwasser 2013 wurden in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener-Land und Traunstein bereits über 6 Millionen Euro an Sofortmitteln für den Hochwasserschutz eingesetzt. Weitere 6,6 Millionen Euro sind bis 2015 vorgesehen – beispielsweise für weitere Deichinnendichtungen an der Tiroler Achen. Bis zum Jahr 2020 investiert Bayern insgesamt 3,4 Milliarden Euro in den Ausbau des Hochwasserschutzes. Seit 2001 wurden bereits 1,8 Milliarden Euro eingesetzt.

 

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