Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Die Aktion „Natur im Garten“, die vor 17 Jahren ins Leben gerufen wurde, feierte im Rahmen der „7. Internationalen Fachtage Ökologische Pflege“ seinen Saisonabschluss. Im gemütlichen Rahmen in den Kittenberger Erlebnisgärten zog LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner mit vielen Ehrengästen und Partnern der Aktion „Natur im Garten“ sowie Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka Bilanz über das abgelaufene Gartenjahr.

(v.l.): Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka (Präsident des Vereins „Freundinnen und Freunde von ,Natur im Garten“), LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister LAbg. Mag. Alfred Riedl (Präsident des Vereins „Natur im Garten“) und Christian Rädler (Obmann des Vereins „Natur im Garten“) Foto: Natur im Garten

Eine ereignisreiche Gartensaison neigt sich dem Ende zu. Diesen Umstand nutzte die Aktion „Natur im Garten“, um bei ihrem Partner Kittenberger Erlebnisgärten das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen. „Meine erste ,Natur im Garten‘ Saison war von zahlreichen Highlights geprägt: Mittlerweile pflegen 211 Gemeinden ihre Grünräume ohne Pestizide und vor wenigen Wochen durfte ich die 14.001 ,Natur im Garten‘ Plakette an eine private Gartenbesitzerin übergeben. Über 3 Millionen Zuseherinnen und Zuseher verfolgten die ORF-Serie ,Natur im Garten‘. Mehr als 20.000 Menschen besuchten die ,Natur im Garten‘ Feste. Knapp 40.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben sich am Gartentelefon Rat gesucht. Diese Zahlen untermauern, dass sich immer mehr Menschen und Gemeinden zum naturnahen Garteln bekennen“, so LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner, die erwartungsvoll in das Gartenjahr 2017 blickt: „Im kommenden Jahr gehen die Gärten in die Stadt.

Bei der ,Garten on Tour‘ wird in den vier Städten Wr. Neustadt, Korneuburg, Mödling und Schwechat das Garteln auf kleinem Raum veranschaulicht. Wir werden für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die sich eine kleine Wohlfühloase auf Terrasse, Balkon oder Fensterbrett schaffen wollen, ein attraktives Starterpaket schnüren. Mit den ,Natur im Garten‘ Bildungsstandorten in Waidhofen/Ybbs, Niedersulz, Baden, Langenlois und dem Kompetenzstandort auf der GARTEN TULLN haben wir der positiven Resonanz Rechnung getragen und bieten der Bevölkerung in jeder Region eine Anlaufstelle zu allen Fragen rund ums ökologische Gärtnern an.“

2016 konnten die Anzahl der „Natur im Garten“ Gemeinden um 50 Prozent gesteigert. Aktuell pflegen 65 Gemeinden in Niederösterreich ihre Grünräume nach den „Natur im Garten“ Kriterien ohne Pestizide, chemisch synthetische Düngemittel und Torf. 47 weitere Gemeinden haben im abgelaufenen Jahr ihr Bekenntnis zum Verzicht auf Pestizide abgegeben. „Bis 2020 sollen Niederösterreichs Grünräume und Parks ohne Gift bewirtschaftet werden“, nennt LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner das Ziel.

Den Rahmen für die „Natur im Garten“ Saisonabschlussfeier bildet traditionell die „Internationalen Fachtage Ökologische Pflege“, die heuer zum 7. Mal in der Gartenbauschule Langenlois stattfinden. Den 250 TeilnehmerInnen standen renommierte Expertinnen und Experten aus Deutschland und Österreich für den Wissensaustausch zu den Themen Pflanzenschutz, Diagnostik und Diversität zur Verfügung.

 

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