Bodenpflege

Sattes Rasengrün – Rasenaussaat im Herbst

Der Herbst ist ideal für die Rasenaussaat. Sinkende Temperaturen und Niederschläge fördern die Keimung und ein zügiges Wachstum. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Rasen optimal vorbereiten und pflegen, um ein sattes Grün zu erzielen.

Optimale Bodenvorbereitung für die Rasenaussaat

Für die Neuanlage oder Ausbesserung eines Rasens ist eine optimale Bodenvorbereitung entscheidend. Vor der Aussaat sollten etwa vier Liter gut gereifter Kompost pro Quadratmeter in den Boden eingearbeitet werden. Bei lehmigen Böden empfiehlt sich zusätzlich das Aufbessern mit Quarzsand.

Für das Anlegen oder Ausbessern eines Rasens ist es empfehlenswert, zuerst optimale Bodenbedingungen zu schaffen. Arbeiten Sie vor der Aussaat circa vier Liter gut reifen Kompost pro Quadratmeter ein und bessern Sie lehmige Böden mit Quarzsand auf.

Zunächst muss vorhandener Bewuchs auf der Aussaatfläche vollständig entfernt werden. Anschließend ist der Boden oberflächlich aufzulockern. Bei Bautätigkeiten oder starker Bodenverdichtung ist eine tiefgründigere Lockerung erforderlich.

Sofern der Boden nicht sandig ist, wird eine etwa 10 cm hohe Schicht, bestehend aus einem Teil Quarzsand (Korngröße ab 0,2 mm) und einem Teil Kompost, in die obersten 20-30 Zentimeter des Bodens eingeharkt. Danach ist das Erdreich zu glätten. Das Saatgut wird anschließend gleichmäßig, aber nicht zu dicht, mit etwa 20-25 Gramm pro Quadratmeter ausgebracht. Durch leichtes Andrücken mit einem Brett oder einer Walze wird ein guter Bodenschluss und eine glatte Rasenfläche erreicht.

Bewässerung und Pflege nach der Rasenaussaat

Nach der Aussaat ist behutsam anzugießen, um ein Verschwemmen der Rasensamen und die Entstehung von Lücken zu vermeiden. In den ersten drei bis sechs Wochen ist eine gleichmäßige Wasserversorgung sicherzustellen, da sowohl Trockenheit als auch Staunässe die Keimung des Saatguts beeinträchtigen können.

Der erste Mähvorgang kann erfolgen, sobald der Rasen eine Höhe von etwa 10 Zentimetern erreicht hat. Grundsätzlich sollte pro Mähdurchgang nur etwa ein Drittel der Wuchshöhe entfernt werden. Eine zu kurze Schnitthöhe ist zu vermeiden; eine empfohlene Schnitthöhe liegt bei circa vier Zentimetern, im Herbst auch gerne höher, um ein schnelles Austrocknen des Bodens zu verhindern.

28.09.2019

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