Pflanzen als Abwehrmittel und Juckreizlinderung – Natürliche Helfer im Kampf gegen Stechmücken
Bestimmte Pflanzen können Stechmücken zu einem gewissen Grad fernhalten. Dazu zählen Lavendel, Zitronenmelisse, Rosmarin, nach Zitrone riechende Basilikumsorten, Tomatenpflanzen und Pfefferminze. Dies bestätigt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.
Ein Minzblatt direkt auf den Stich gerieben, lindert den Juckreiz. Ein Wärmegerät aus der Apotheke wirkt ebenso, weil dieses das Eiweiß im Blut gerinnen lässt.
Weit verbreitete Hausmittel wie Insektengrills, Kupfermünzen, Duftkerzen oder flächendeckende Sprühaktionen zeigen hingegen wenig Wirkung.
Effektive Schutzmaßnahmen und Biologie der Stechmücken – Wissenswertes über die kleinen Blutsauger
Mehr Erfolg versprechen das Tragen dunkler Kleidung, der Einsatz von Insektengittern oder Ventilatoren, da Stechmücken deren Luftströmung nicht standhalten können. In Österreich sind laut der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) etwa 40 Stechmückenarten bekannt, die selten größer als 15 Millimeter werden. Für den Menschen sind primär die Stechmückenweibchen relevant.
Die Weibchen benötigen Blut für die Produktion ihrer Eier, welches sie mit spezialisierten Mundwerkzeugen und einem stechend-saugenden Rüssel aufnehmen. Männliche Stechmücken und Weibchen außerhalb der Eiproduktion ernähren sich von Nektar oder zuckerhaltigen Frucht- und Pflanzensäften. Einige Arten fungieren dabei auch als Bestäuber.
Brutstätten vermeiden – Einfache Maßnahmen für einen mückenfreien Garten
Die Eiablage der Stechmücken erfolgt an oder in der Nähe der Wasseroberfläche stehender Gewässer. Larven und Puppen entwickeln sich im Wasser. Daher ist es ratsam, Regentonnen mit Deckeln oder Netzen abzudecken. Auch stehendes Wasser in Untersetzern oder anderen Gefäßen kann zu Brutstätten werden. Diese sollten daher regelmäßig entleert werden.
